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31.12.2005
Demsin: 5 Jahre erfolgreiche PIC-Vermehrung

- schon über 100.000 Jungsauen aus Sachsen-Anhalt

Den Schritt über die Grenze gewagt
Unternehmerischer Geist ist dem Holländer John van den Berg schon in die Wiege gelegt worden: Als sich in den Niederlanden die schwieriger werdenden Produktionsbedingungen abzeichneten, entschloss sich John van den Berg Anfang der 90er Jahre seine dortige Ferkelproduktion mit 1.800 Sauen aufzugeben und nach neuen Herausforderungen zu suchen. Im April 1992 kaufte er zunächst eine 24.000er Mastanlage in Gladau (Sachsen-Anhalt), die zu einer Sauenanlage für 1.600 Sauen mit angeschlossener Mast mit 14.000 Mastplätzen umgebaut wurde. Hier kamen auch schon die ersten Kontakte zur PIC zustande, denn die Sauen zur Mastferkelproduktion wurden von der PIC geliefert.

"Nicht nur Genetik und das Management sind heute entscheidend für den Erfolg in der Sauenhaltung. Auch die Gesundheit und Hygiene leisten einen wichtigen Beitrag." Gerade diesen Anspruch nach höchstem Gesundheits- und Hygienestatus sah John van den Berg am Standort Gladau nicht optimal erfüllt, so dass er sich 1997 entschloss die Anlage in Gladau wieder zu veräußern und einen Neuanfang in Demsin im Landkreis Jerichower Land zu starten. Die Anlage in Demsin wurde Ende 1997 erworben.

Ideale Voraussetzungen
Aufbauend auf den Kontakten während der Zeit, in der John van den Berg die Anlage in Gladau betrieb, war die PIC ein erster Ansprechpartner für die Bestückung der Anlage in Demsin. Nicht nur die Standortbedingungen in Demsin waren günstig, sondern auch das geplante Produktionskonzept erfüllten alle Anforderungen der PIC für eine Vermehrungsproduktion. Im September 1998 waren die Umbauarbeiten abgeschlossen und Platz für 3.500 produzierende Sauen entstanden. Ab Oktober '98 erfolgte die Erstbestückung mit Tieren aus den PIC-Nukleusbetrieben Cazals und Woeten, also Tieren mit höchstem genetischem Potential und Gesundheitsstatus (u. a. PRRS- und Mykoplasmen-Frei). So war eigentlich alles bereitet für einen optimalen Start, im Februar 1999 gab es jedoch zunächst einen Rückschlag. Ein Brand mit nicht unerheblichen Tierverlusten zwang John van den Berg zu einem neuerlichen Beginn. Aber auch dieses wurde gemeistert.

Die "2. Neubestückung" startete im August 1999 und pünktlich zu Weihnachten wurden die ersten Ferkel geboren. Ein halbes Jahr später, im Juli 2000, erhielten die ersten Kunden Jungsauen aus der Demsin-Pyramide.
Die 3.500 Sauen im Stammbetrieb schließen eine Kernherde sowie die entsprechenden Flatdeck- und Aufzuchtplätze für die eigene Remontierung mit ein. Das heißt, es werden keine Tiere von außen mehr zugeführt.


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