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13.09.2011

Die vernetzte Welt macht's möglich:
Deutsche IT-Technologie hält Einzug im PIC-Nukleus in Amerika

Schleswig – Schleswig-Holstein (Deutschland) / Münster – Nordrhein-Westfalen (Deutschland) / Mound City – South Dakota (USA)

Gemeinsam mit den Experten der PIC hat das Münsteraner Softwareunternehmen definitiv! sein Tiermanagement-Programm an die speziellen Anforderungen der PIC angepasst.

Heute startet der Einsatz im Genetischen Nukleus der PIC.


d!ba Mobile

Programm und Hardware werden zunächst im amerikanischen Nukleus-Betrieb eingeführt. Verschiedene Zusatzfunktionen erweitern das handelsübliche Softwareprodukt. So können z. B. die Eber-Vorschläge für die Zuchtanpaarungen direkt im Stall zur Belegung abgerufen werden. In einem Betrieb mit 3.000 Sauen, wie es der PIC-Nukleus APEX ist, eine deutliche Arbeitserleichterung. Darüber hinaus erhöht dies die Datengenauigkeit, Ablese- und Eingabefehler gehören der Vergangenheit an. Es profitieren somit die PIC-Züchter, denn eine höhere Datengenauigkeit bedeutet eine höhere Genauigkeit der Zuchtwertschätzung.

PIC praktiziert für ihr Kreuzungszuchtprogramm bereits seit geraumer Zeit die lückenlose Erfassung tierindividueller Daten von der Geburt bis zur Schlachtung. Was bei kleineren Einheiten noch mit Papier gelöst wird, stößt bei Datenmengen, wie sie die PIC bewältigt, an seine Grenzen.

Jährlich werden allein im Genetischen Nukleus APEX, South Dakota, rund 31.000 Eber geprüft. Die daraus resultierenden Zucht-Eber kommen zeitgleich im Nukleus und auch in kommerziellen Betrieben zum Einsatz. Jeder Eber muss mindestens 150 Belegungen im Kreuzungszuchtprogramm erfüllen. Jetzt kann sich jeder ausrechnen, wie viele Ferkel, Mast- und Schlachtschweine zu den verschiedenen Stationen ihres Lebens erfasst werden müssen … Und auf der weiblichen Seite arbeiten die PIC-Genetiker mit der vergleichbaren Anzahl eigenleistungsgeprüfter Sauen.

Doch nicht nur in den Nukleus-, sondern auch in den Testbetrieben soll das System bei der Effizienzsteigerung helfen.

Alle erfassten Daten werden in den globalen Online-Sauenplaner der PIC eingespeist, auf den PIC-Zucht- und Kundenbetriebe aus der ganzen Welt zugreifen, und deren Daten für züchterische Zwecke genutzt werden.

Mit der neuen Geräte- und Softwaregeneration wird die Arbeitseffizienz und -genauigkeit der lückenlosen Datenerfassung von der Geburt bis zum Schlachthof weiter verbessert. Dadurch erwartet sich die PIC eine höhere Datengenauigkeit und damit eine weitere Verbesserung in der Sicherheit der Zuchtwertschätzung. Die Kombination RFID- und Barcodereader ist äußerst interessant für eine sehr genaue Datenerfassung, erläutert Hans Hermann Timm, zuständig bei der PIC für die technische Umsetzung der Zuchtwertschätzung.

Er ist es auch, der das Gerät am 13. September bei seiner nächsten Dienstreise von Schleswig aus mit nach Amerika nimmt.

Grundlage des Software-Systems ist die elektronische Tierkennzeichnung, sowohl mit Barcodes als auch mit RFID-Ohrmarken. Mit d!ba Mobile lassen sich relevante Vorgänge in der Schweinezucht erfassen und speichern. Die bestehenden Funktionen reichen von der Belegung über Trächtigkeitsuntersuchungen, Absetzen und Versetzen bis zur Protokollierung von Gewichten und Verlusten. So werden zukünftig nicht nur dieselben Merkmale genauer und effizienter erfasst, sondern durch die Automatisierung ist die Speicherung zusätzlicher Informationen ebenfalls problemlos möglich. Ein Beispiel ist die zeitgenaue Erfassung aller einzelnen Belegungen und sogar ihrer Dauer innerhalb einer Rausche durch den elektronischen Zeitstempel.


Weitere Informationen auc unter www.definitiv-ba.de.


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