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11.04.2006
Drei neue Ausgaben unserer Informationsreihe pic-praxispic-praxis 1: Professionelle Jungsaueneingliederung - der Start in eine erfolgreiche Produktion! Genetik und Gesundheit gehören zusammen! Genetik und Gesundheit sind für die PIC untrennbar miteinander verbunden. Denn nur gesunde Tiere sind in der Lage, ihr genetisches Leistungspotential voll auszuschöpfen. Zum einen arbeitet PIC weltweit an einer ständigen Verbesserung des Zuchtmaterials, zum anderen kümmern sich Veterinärexperten laufend um die Überwachung und Verbesserung des Gesundheitsstatus der Zuchtbetriebe. Dem landwirtschaftlichen Betrieb steht somit Tiermaterial zur Verfügung, das eine zukunftsfähige Produktion ermöglicht. Insbesondere bei Zukauftieren steigen durch den hohen Gesundheitsstatus dieser Tiere die Anforderungen an eine professionelle Eingliederung. Die Angleichung des Gesundheitsstatus an die Stammsauenherde muss vor der ersten Trächtigkeit abgeschlossen sein, um ein vorzeitiges Ausscheiden der Tiere zu vermeiden und eine langfristige Nutzung auf hohem Niveau zu ermöglichen. Gelegentlich wird beobachtet, dass Zukauftiere nach der Anlieferung mehr oder weniger stark erkranken. Häufigster Grund ist eine unsachgemäße Anpassung an das Keimspektrum des Empfängerbetriebes . Ausbleibende Rausche und ein erhöhter Anteil Umrauscher aber auch Fundamentprobleme und verkürzte Nutzungsdauer können die Folge sein. Oftmals werden die Ursachen für Probleme lediglich im Bereich des Futters und/oder der Genetik gesucht. Dabei sind sie allzu oft in einer unsachgemäßen Eingliederung der Jungsauen begründet. Mit dieser neu aufgelegten pic-praxis geben wir Ihnen Tipps und Hinweise, wie Sie Ihre PIC-Zuchttiere erfolgreich in Ihren Bestand integrieren. Warum systematische Eingliederung? Die Gesundheit Ihrer Tiere ist zum einen abhängig von der eigenen Immunität und zum anderen von dem Infektionsdruck, dem sie in einer neuen Umgebung zwangsläufig ausgesetzt werden. Während der Eingliederung werden die Tiere systematisch an diesen betriebsspezifischen Infektionsdruck gewöhnt, sodass sie mit einer stabilen, betriebsangepassten Immunität in die Produktion starten. Also: Professionelles Eingliedern nicht nur, weil die SchHaltHygVO es fordert, sondern zur Sicherstellung einer erfolgreichen Produktion. pic-praxis 13: Die Fütterung in der Jungsauenaufzucht und -eingliederung An Zuchtsauen werden zunehmend steigende Anforderungen gestellt. Möglichst 11 abgesetzte Ferkel pro Wurf, 2,45 Würfe pro Sau und Jahr, mindestens eine Lebensleistung von 60 abgesetzten Ferkeln. Niedrige Ausfallquoten der Sauen nach den ersten Würfen, damit ein möglichst großer Anteil in den Bereich der leistungsstärksten Wurfnummern gelangt, sind dafür eine wichtige Voraussetzung. Grundsätzlich müssen natürlich alle wichtigen Merkmale in der Zuchtarbeit ihre Berücksichtigung finden. Die entsprechend ihrer ökonomischen Bedeutung unterschiedliche Bewertung der Teilzuchtwerte innerhalb der Gesamt-Zuchtwertschätzung bei der PIC bietet dafür die ideale Basis. Neben der optimalen genetischen Veranlagung müssen aber auch Umwelteinflüsse berücksichtigt werden. Die physiologisch angepasste und optimierte Fütterung ist nur eine der Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Produktion. Jungsauen müssen bei Zuchtbenutzung über eine optimale Rückenspeckdicke verfügen. Belastbare Fundamente setzen eine ausreichende Mineralisierung der Knochen voraus. Schäden an den Knorpeln und damit einhergehende Lahmheiten können ihre Ursachen in einer unausgewogenen Mineralstoffversorgung der Tiere haben. Neben vielen anderen Einflüssen ist die Bedeutung von Futter und Fütterung insgesamt aber erheblich. pic-praxis 2: Ferkel versetzen mit Strategie In den letzten Jahren konnte die Fruchtbarkeitsleistung der PIC-Sauen weiter verbessert werden, ein sehr hohes Niveau ist erreicht. Würfe von 14 bis 16 lebend geborenen Ferkeln sind keine Seltenheit mehr. Um möglichst viele Ferkel gesund und wirtschaftlich ertragreich aufzuziehen, gilt es alle Tricks und Kniffe auszunutzen. Konsequenter Wurfausgleich gehört dazu, um lebensschwachen Ferkeln ein faire Chance zu geben, aber auch Sauen mit sehr großen Würfen vor zu starkem Absäugen zu schützen. Es gibt kein allgemein gültiges Patentrezept für die richtige Wurfausgleichsstrategie. Jeder Betrieb muss die für seine betriebliche Situation optimalen Maßnahmen entwickeln. In dieser PIC-Praxis werden unterschiedliche Möglichkeiten angesprochen, die betriebsindividuell umzusetzen sind.
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