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05.01.2010
geMMA-Projekt: Seit Projektbeginn im April 2008 rund 1500 Milch- und Gewebeproben von Sauen aus PIC-Vermehrungsbetrieben im Labor der Universität Kiel eingetroffen![]()
Die PIC Deutschland GmbH ist offizieller Partner der Universität Kiel im Verbundprojekt geMMA – Strukturelle und funktionelle Untersuchung der genetischen Variation des MMA-Syndroms. Das Projekt wird im Rahmen des FUGATO-plus-Programms (funktionelle Genomanalyse im tierischen Organismus) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Seit April 2008 sind im Labor der Universität Kiel insgesamt 750 Milch- und Gewebeproben MMA-positiver Sauen und die gleiche Anzahl Proben von negativen Kontrolltieren (Voll- oder Halbgeschwister der positiv beprobten Sauen) aus fünf Vermehrungsbetrieben der PIC Deutschland eingegangen. Es ist damit zu rechnen, dass bereits Mitte diesen Jahres die erforderliche Probenzahl von 2000 aufgrund des hohen Engagements und guten Zusammenarbeit der Betriebe erreicht wird. Bei der Phänotypisierung der Erreger in den Milchproben wurde bisher ein weites Erregerspektrum nachgewiesen. In den nächsten Wochen steht die weitere Charakterisierung der isolierten Bakterien (v. a. E. Coli) an. In einem nächsten Schritt sollen dann mit Hilfe der gezogenen Gewebeproben gengekoppelte Marker identifiziert werden, die für die genetische Variation des Merkmalskomplexes MMA bzw. die Abwehr und Resistenz gegen spezifische Pathogene verantwortlich sind. Sollte es gelingen, chromosomale Regionen zu identifizieren, die für eine Resistenz gegen die Erreger des MMA-Komplexes verantwortlich sind, so wäre bereits in naher Zukunft eine markergestützte Selektion auf MMA-unempfindliche Tiere denkbar. Wir dürfen also gespannt sein…
weitere Informationen unter www.gemma-kiel.de |
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