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PIC-Gesundheit

 

PIC-Gesundheit

"Nichts wird das Vertrauen der Kunden und das Image so zerstören als Gesundheitseinbrüche im Kundenbetrieb bedingt durch den Zukauf von Jungsauen!"
- konstatierte Tom Alexander, Begründer des PIC-Gesundheitsprogramms.

Seit der Gründung von PIC vor fast 50 Jahren steht neben Zucht und Produktion die Gesundheit der Zuchttiere im Vordergrund. Viele Regeln wurden seit dieser Zeit für das PIC-Gesundheitsprogramm aufgestellt und weiter entwickelt.


Die Grundpfeiler des PIC-Gesundheitsprogramms,
denn der Schutz der Betriebe steht an erster Stelle!


4-Augenprinzip
  • Jeder Betrieb wird nicht nur vom Herdentierarzt, sondern zusätzlich von einem Regionaltierarzt regelmäßig klinisch untersucht.
Pyramidensystem
  • Die Vermehrungs- und Aufzuchtbetriebe sind in so genannten Pyramiden organisiert (Nukleus, Vermehrung, Aufzucht), zwischen denen kein Tierverkehr und nur streng reglementierter Personenverkehr stattfindet. Diese Pyramiden definieren sich nach Genetik und Gesundheitsstatus.
Gesundheitsvorschriften
  • Diese Gesundheitsvorschriften sind seit mehr als 30 Jahren Bestandteil eines jeden Vermehrervertrages, werden laufend aktualisiert und entsprechen den Anforderungen der SchHaltHygVo bzw. gehen z. T. deutlich darüber hinaus. Sie gelten für alle PIC-Mitarbeiter, PIC-Vermehrer, PIC-Aufzüchter, PIC-KB-Stationen sowie externe Besucher.
Monitoringprogramm
  • Ein Standard-Monitoringprogramm gilt für alle Betriebe. Das heißt, jeder Betrieb muss regelmäßig Untersuchungen auf PRRS, Rhinitis atrophicans und die wichtigsten Durchfallerreger durchführen.
Impfprogramm
  • Jeder Betrieb muss bestimmte Impfungen durchführen, wobei die Impfung gegen PRRS betriebsindividuell durchgeführt wird und Impfverbot gegen Rhinitis und APP besteht.
Karenzzeiten
  • Jeder Betrieb darf nur nach vorgegebenen Standzeiten des Fahrzeugs angefahren werden.
Transportvorschriften
  • Zuchttiere werden nur von PIC-/VION-eigenen Fahrzeugen gefahren. Trans-portfahrzeuge müssen zum Waschen offiziell geprüfte Waschplätze anfahren und sich an die entsprechenden Standzeiten, die sich aus dem Gesundheitsstatus ergeben, halten.

Betriebssperren
  • Bei Unregelmäßigkeiten und Verdacht auf Krankheit erfolgt eine sofortige Betriebssperre durch den Herden- und/oder Regionaltierarzt. Während des dadurch bedingten Auslieferungstopps werden die Ursachen abgeklärt und bei Ausräumung des Verdachts der Betrieb wieder zur Auslieferung freigegeben.
Definierter Spermaeinsatz
  • Vorschriften für den Spermaeinsatz, d.h. Nukleus- und Vermehrungsbetriebe dürfen nur aus PIC-KB-Stationen Sperma einsetzen.
Regelmäßige interne und externe Überwachung
des Gesundheitsprogramms
  • Kontrolle des PIC-Gesundheitsprogramms durch Zertifizierung der Betriebe bei QS, durch jährliche Durchführung eines Produktions- und Hygienechecks in allen Betrieben, durch interne Kontrolle durch Regionaltierarzt und Veterinärkoordinator.
Vet-Datenbank
  • Erfassung aller Daten, wie Besuche und Kommentare zu den Besuchen, Probenauswertung und Betriebssperren.

Das oberste Ziel ist,
dass alle PIC-Nukleus,
-Vermehrungs- und –Aufzuchtbetriebe
sowie KB-Stationen
vor Infektionsrisiken geschützt werden.



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