
|
01.08.2007
Hoher Besuch bei PIC-Ferkelerzeuger Pohlschneider in Damme-Osterfeine ![]() Keine Berührungsängste zeigte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander im Stall von PIC-Ferkelerzeuger Pohlschneider. Die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands hatte den niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander in ihre Geschäftsstelle nach Damme, Kreis Vechta, eingeladen. Außerdem besichtigte der Minister den Betrieb von PIC-Ferkelerzeuger Volker Pohlschneider in Damme-Osterfeine. Dort gab Geschäftsführer Detlef Breuer zunächst einen Überblick über die Aktivitäten der ISN. Der Minister zeigte sich sehr beeindruckt von dem großen Aufgabenfeld und der zielorientierten Handlungsweise der ISN. Die fachliche Diskussion drehte sich schwerpunktmäßig um die neue Geruchsimmissionsrichtline (GIRL), die beim Bundesrat derzeit noch anhängige Entscheidung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und die zum Herbst anstehende Novellierung des Energieeinspeisegesetzes (EEG). Gemeinsam mit Vertretern der ISN und der Jungen ISN besichtigte der Minister dann den Betrieb des PIC-Ferkelerzeugers Pohlschneider in Damme-Osterfeine, um sich vor Ort einen Eindruck von den Auswirkungen der Rechtsvorschriften zu machen. Familie Pohlschneider hält insgesamt etwa 480 Sauen und erstellt für die Aufzucht der Ferkel gerade einen neuen Stall mit Abluftreinigung. Den Schweinehaltern war es ein Anliegen, dem Minister aufzuzeigen, welche Konsequenzen politische Auflagen für die Betriebe - nicht nur in der Region - haben. Vor allem der zusätzliche Kostenaufwand der Abluftreinigung für den Stallbau sowie die laufenden Betriebskosten würden die Kosten pro Mastschwein erheblich erhöhen. Daher sei es enorm wichtig, Grenzwerte sinnvoll und mit Augenmaß einzusetzen, bestätigte Sander. Überzeugt war der Minister, dass der Betrieb Pohlschneider ein gutes Beispiel dafür sei, dass Wohlfühlen und Leistung der Tiere kein Gegensatz seien. "Hier werden die Tiere optimal gehalten und intensiv betreut. Das ist nicht vergleichbar mit den Schweineställen vor 50 Jahren", betonte Sander, "eigentlich müssten sich meine Mitarbeiter im Umweltministerium einmal im Jahr vor Ort von der Praxis überzeugen". Dass deutsche Ferkelerzeuger ihren Kollegen in Dänemark oder den Niederlanden wirklich in nichts nachstehen, darin waren sich alle Exkursionsteilnehmer einig. Die aktuelle Diskussion um dänische Genetik oder holländische Herkunft sei sicherlich auch ein gewisser Modetrend, der z. T. wohl mehr mit Glauben als mit Wissen erklärbar sei. ![]() PIC-Ferkelerzeuger Volker Pohlschneider erklärt dem interessierten niedersächsischen Umweltminister seine Stalldokumentation. Im Hintergrund rechts: PIC-VION-Fachberater Werner Gilster, links: ISN-Geschäftsführer Detlef Breuer. Mehr über den Betrieb Pohlschneider lesen Sie in der neuesten Ausgabe unseres PIC-Spiegels. |
PIC-Endstufeneber |