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Zucht: Fachartikel

26.11.2008

Zucht auf robuste Schweine

PIC züchtet robuste Schweine!

Das robuste Schwein

Es gibt einen biologischen Antagonismus zwischen einer hohen Produktionsleistung und der Robustheit von Tieren. Was ist der Hintergrund, welche Effekte wirken und welche züchterischen Möglichkeiten gibt es in der Schweinezucht? Auf diese Fragen wird in diesem Beitrag näher eingegangen

 

Hintergrund

Seit 1980 konzentriert sich die Schweinezucht im Wesentlichen auf die Verbesserung der Produktionsmerkmale Wachstumsleistung und Schlachtkörperwert sowie Wurfgröße.

Das heutige Ergebnis ist eine weltweit effiziente und sehr kosteneffektive Schweineproduktion. Durch die Konzentration der Selektion auf spezielle Produktionsmerkmale ist, wie auch bei anderen Tierarten (beispielsweise der Rinder- und Geflügelzucht), die Balance zwischen Leistungsmerkmalen und Tierrobustheit ins Ungleichgewicht geraten. Viele Robustheitsmerkmale verhalten sich antagonistisch zu Produktionsmerkmalen. Ein Zuchtprogramm kann langfristig nur am Markt existieren, wenn es diesen Antagonismus in der Zucht berücksichtigt. Das bedeutet, dass die Zuchtziele ein Gleichgewicht zwischen Produktions- und Robustheitsmerkmalen bilden müssen.

 

Wie das mit Hilfe modernster Zuchtmethoden funktioniert? Lesen Sie mehr in ...

31.12.2006

Eber aus Aurora - Hochleistungsgenetik aus dem Genetischen Nukleus

Im Jahre 1997 hat die PIC ihre Zuchtstruktur grundlegend reformiert, um den wachsenden Ansprüchen an neue Merkmale und neue Technologien, wie z.B. computergesteuerte Abruffutterstationen oder ALOKA-Geräte zur Messung von Rückenspeck- und Muskeldicke, gerecht zu werden. Dabei wurde die sehr kostenintensive Leistungsprüfung von Ebern und Sauen auf wenige so genannte Genetische Nukleusbetriebe konzentriert.
31.12.2006

Zucht auf robuste Schweine – Ökonomisch sinnvoll und züchterisch möglich ?

Die Robustheit als generell neues Merkmal in der Tierzucht gewinnt zunehmend und schnell an Bedeutung. Der Grund dafür liegt auf der Hand: In der Schweinezucht sind in den letzten 30 Jahren große genetische Fortschritte vorrangig in Produktionsmerkmalen wie z. B. Wurfgröße, Zunahme, Futterverwertung und Fleischanteil erreicht worden. Um dieses steigende genetische Potential nutzen zu können, muss auch die Fütterung und das Produktionsmanagement diesem Trend folgen und die genetische Entwicklung bzw. deren Realisierung unterstützen. In der Praxis ist dies oftmals nicht der Fall. Die Produktion von schnell wachsenden, mageren, futtereffizienten Tieren kann zu Problemen in der Fitness und Vitalität führen. Beispiele aus allen Bereichen der Tierproduktion zeigen, dass oft die Bedingungen der Produktionsumwelt den Anforderungen dieser hoch produktiven Tiere nicht entsprechend genügen.
31.12.2006

Fruchtbar wie nie – Die neue PIC-Sauen-Generation ist da !

Die Verbesserung der Fruchtbarkeitsleistung hat in den letzten Jahren einen zunehmenden Stellenwert für die Wirtschaftlichkeit in der Ferkelproduktion eingenommen. Die Sauen-Fruchtbarkeit, ein Merkmalskomplex mit leider niedriger Erblichkeit, setzt sich aus einer Vielzahl verschiedener Komponenten wie Erstbelegealter, Fertilität, Wurfgröße, Ferkelüberlebensrate, Zwischenwurfzeit, Langlebigkeit und Lebensleistung zusammen.
 
11.04.2006

Jetzt deutschlandweiter Top-Genetik-Test der PIC-Piétrain-KB-Eber

Die PIC bietet seit ca. 5 Jahren reinerbige Piétrain-Eber aus den PIC-Ebervermehrungsbetrieben Wulkow (Brandenburg), Süderdeich (Scheswig-Holstein) sowie seit August 2005 aus drei Piétrainzuchtbetrieben der PIC-SHZ-Züchtergruppe an. Mittlerweile stehen deutschlandweit 255 reinerbige PIC-Piétraineber auf 14 verschiedenen KB-Stationen und die Nachfrage steigt laufend. Als zusätzlichen Service für eine sichere Schlachtschweineproduktion baut die PIC gemeinsam mit den KB-Stationen GFS Genossenschaft zur Förderung der Schwei-nehaltung eG, NOS Schweinebesamungs GmbH, SBN Schweinebesamung Nieder-sachsen GmbH, Schweinebesamungsstation Weser-Ems e. V. sowie den PIC-eigenen KB-Stationen für die Nachkommenprüfung der PIC-Piétrain-Endstufenebern im Feld weiter aus.

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