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26.04.2005
Wir befinden uns in einer Zeit rapider Fortschritte im fundamentalen Verständnis der Tier- und Pflanzenwissenschaften aufgrund von Entwicklungen im molekularbiologischen Bereich und steigender Verfügbarkeit genomischer Information. Am 25. und 26. April hat die DLG (Deutsche Landwirtschaftgesellschaft) in Zusammenarbeit mit der DFG (Deutsche Forschungsgesellschaft) daher ein Zukunftsforum in Berlin zum Thema Perspektiven biotechnologischer Forschung für die Agrar- und Ernährungswirtschaft veranstaltet. Eingeladen waren ausgewählte Persönlichkeiten der Tier- und Pflanzenproduktion aus den Bereichen Wissenschaft und Zucht sowie praktische Landwirte. Ziel war es, den Forschungsbedarf seitens der Praxis aufzuzeigen und mögliche Lösungsansätze der Wissenschaft zu erörtern. Insbesondere ging es hier um die inhaltlichen Erwartungen an die Zusammenarbeit zwschen Wissenschaft und Praxis, wo der größte Handlungsbedarf zukünftig zu sehen ist und welche Felder in der Biotechnologie besonders geeignet für den Wissenstransfer sind. Es wurde sehr deutlich, das ganz im Gegensatz zur auch in Deutschland offenbar gut organisierten Pflanzenorganisation mit klaren Zielen im Bereich Biotechnologie der Bereich der deutschen Tierproduktion mit den verschiedenen Nutztierarten Rind, Pferd, Schaf, Schwein und Geflügel sich aufgrund der aktuellen Strukturen sehr heterogen darstellt. Mit FUGATO (Funktionale Genomanalyse im tierischen Organismus) ist zwar ein erster Anlauf genommen worden, den Anschluss an internationale Entwicklungen nicht zu verpassen, dennoch stellen die derzeitig bereitgestellten Investitionen nur den berühmten Tropfen auf den heissen Steindar. Unabhängig von FUGATO verfügen lediglich die Unternehmen Lohmann im Bereich der Geflügelzucht und PIC im Bereich der Schweinezucht über eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, Genetiker und Molekularbiologen mit Know How und investieren gezielt in die internationale Forschung auf dem Gebiet der Biotechnologie zur Entwicklung neuer Produkte, die Nahrungsmittelqualität, Ernährung und Gesundheit kombinieren und in der Landwirtschaft mit verringertem Input und verringerten Verlusten Umweltanforderungen erfüllen sowie gleichzeitig die Produktionseffizienz erhöhen. mehr Infos bei der DLG >>> |
PIC-Endstufeneber |