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02.09.2009
PIC-Vermehrer erneut beste Erzeugergemeinschaft Deutschlands!Die rasante Leistungsentwicklung in der PIC-Vermehrung geht weiter. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr haben die PIC-Vermehrer die Schallmauer von 26 abgesetzten Ferkeln durchbrochen. Sie setzten im Schnitt 26,1 Ferkel ab. Das sind 0,7 Ferkel mehr als im vorherigen Wirtschaftsjahr. Trotz gestiegener Wurfgröße um 0,4 Ferkel auf nun 12,2 lebend geborene Ferkel im Schnitt der Vermehrungsbetriebe, sanken die Ferkelverluste noch einmal und liegen jetzt bei 8,5 % (2007/08: 9,1 %). Zusammen mit der geringen Umrauschquote von nur 8 % und einer Abferkelrate von 85 % ergibt sich eine Wurffolge, die es ermöglicht mit knapp 11 abgesetzten Ferkeln pro Wurf über 26 Ferkel je Sau und Jahr abzusetzen - siehe Tabelle 1. Der beste Vermehrer, Carsten Spieker in Lienen, setzte schon im Wirtschaftsjahr 2007/08 mit seinen rund 630 Sauen 29 Ferkel ab. Im vergangenen Jahr konnte er diese Leistung auf 29,3 Ferkel weiter steigern. Beeindruckend ist vor allem, dass diese Leistungssteigerung nicht vorrangig durch eine entsprechende Steigerung der Wurfgröße bedingt ist. Vielmehr sind die Verbesserung der Umrauschquote von 7,3 % auf 5,4 % und die Steigerung der Abferkelrate von 88 % auf 91 % bei Ferkelverlusten, die weiterhin unter 10 % liegen, die Faktoren der Leistungssteigerung. Denn die Zahl der abgesetzten Ferkel je Wurf liegt wie im Vorjahr bei knapp 12 und die Wurfgröße bei knapp 13, also 0,1 Ferkel mehr als im Vergleichszeitraum. PIC-Kunden beziehen Nachkommen dieser leistungsfähigen Sauen über den PIC-Aufzuchtbetrieb Müller, Hohenhörn. Nicht minder beeindruckend ist das Jahresergebnis im PIC-Vermehrungsbetrieb Lonne. Mit einem Bestand von 200 Reinzucht-Sauen – PIC Linie L03 – liegt dieser auf Platz 2 der Hitliste, gerade mal 0,4 abgesetzte Ferkel je Sau und Jahr weniger als im Betrieb Spieker. ![]()
Tabelle 1: Leistungsstand in der PIC-Vermehrung – Wirtschaftsjahr 2008/09
Wir können davon ausgehen, dass durch den Heterosiseffekt eine Mehrleistung von etwa zehn Prozent zu erwarten ist. Das heißt, dass das genetische Potential der PIC-Hybridsauen im Kundenbereich im Schnitt bei 29 abgesetzten Ferkeln liegt. Die Top-Sauen lassen Leistungen jenseits der 30 abgesetzten Ferkel erwarten! |
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