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31.12.2005
Vermehrungsbetrieb Bohnenkamp-Boberg: Neueinstieg in die Ferkelproduktion in schwierigen Zeiten Seit über 650 Jahren bewirtschaftet Familie Bohnenkamp-Boberg ihren landwirtschaftlichen Familienbetrieb mit derzeit 106 ha LN, davon 23 ha Eigenland, im Kreis Lippe in der Nähe des Kurortes Bad Salzuflen. In der Ackerbauregion des lippischen Hügellandes mit seiner in der Regel kleinflächigen Betriebsstrukturen hatte Senior Konrad Bohnenkamp-Boberg den Betrieb in den '80-Jahren neben dem Ackerbau auf die Fresseraufzucht und Bullenmast spezialisiert. Die guten Wachstumsprognosen für den Geflügelsektor Ende der '90 Jahre führten zum Entschluss in diesen Bereich neu einzusteigen. 1998 wurde der erste und 2001 der zweite Stall mit jeweils 40.000 Masthähnchenplätzen in Betrieb genommen. Die BSE-Krise mit dem Zusammenbruch des Rindfleischmarktes Ende 2000 bestärkte Bohnenkamp-Bobergs ihr Betriebskonzept zu überdenken. Hinzu kamen die positiven Erfahrungen von Thorsten Bohnenkamp-Boberg in Ferkelerzeugerbetrieben während seiner Ausbildung zum staatlich geprüften Landwirt, die die Familie Bohnenkamp-Boberg ermutigten aus der Rinderhaltung aus und in die Ferkelproduktion neu einzusteigen. Ausschlaggebend für das Angebot der PIC in die Vertragsvermehrung einzusteigen anzunehmen, sagen Vater und Sohn heute, war das Image der PIC als "soli-des, bodenständiges und schon lange am Markt etabliertes Unternehmen mit überzeu-genden Produktions-, Hygiene- und Vermarktungskonzepten.
Im Frühjahr 2003 begannen die Bauarbeiten, die bis auf die Montage der Inneneinrichtung komplett an ein Stallbauunternehmen vergeben worden waren. Ende September konnten wie geplant die ersten Großelternsauen aus dem PIC-Tochternukleus Podelzig in Brandenburg eingestallt werden. Als Neueinsteiger haben sich Bohnenkamp-Bobergs sich sehr viel Zeit für eine intensive Betreuung, Dokumentation, Stimulierung und Belegung der Jungsauen genommen. Neben der optimalen Umwelt und dem hohen Hygienestatus führte dies dazu, dass in der ersten Abferkelgruppe mit 47 Tieren das hohe Potential der PIC-Genetik mit fast 13 lebend geborenen und über 12 abgesetzten Ferkeln pro Wurf ausgeschöpft werden konnte. |
PIC-Endstufen-Eber: PIC-Piétrain NN/NP/PP, PIC-Eber Chronos 337, PIC-Eber Vigor 380 |