Ratgeber


PICourier

Informationen für den professionellen Schweinehalter

Was kann ein sicherer Zuchtfortschritt bei der Bewältigung der Herausforderungen in der Schweineproduktion leisten?

Ein praktisches Beispiel: Der PIC®800

Der Schweinesektor hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt. In den letzten fünf Jahren hat sich dieser Prozess aufgrund der zunehmenden Globalisierung und der Einführung neuer Technologien beschleunigt. Zuchtunternehmen müssen sich diesen Herausforderungen stellen und sich dem beschleunigten Veränderungsprozess anpassen. Infolgedessen müssen sie den Schweineproduzenten weltweit effizientere und nachhaltigere Genetik sowie Dienstleistungen anbieten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen und weiter zu verbessern.

In Europa haben sich diese Trends in der Konzentration von Zuchtunternehmen und einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen ihnen manifestiert. Zum Beispiel erwarb die PIC Hermitage und ging eine strategische Beziehung mit einem dänischen Nukleuszuchtbetrieb (Møllevang) ein, um ihr Portfolio an genetischem Material zu erweitern. Gleichzeitig werden Zuchtarbeit, Selektion, Forschung und innovative Technologien gleichermaßen auf neue und bestehende Linien angewandt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte und damit der Schweineproduzenten sicherzustellen.

Werfen wir einen Blick auf die zukünftigen Herausforderungen für den Schweinesektor.

Never Stop Improving: PIC's Leitsatz für die Schweinezucht

Mit der Domestizierung des Schweins als Hausschwein begann vor einigen Jahrhunderten die Schweinezucht. Auch wenn damals sicherlich noch keiner von „Schweinezucht“ redete, so bewirkte die Auswahl der ‚richtigen‘ Schweine erste genetische Verbesserungen. Später wurden dann verschiedene Rassen und Linien entwickelt, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts fingen Herdbuchverbände an, Stammbäume und Abstammungen zu erfassen und plädierten dafür, die Tiere anhand physischer Merkmale auszuwählen. Dies setzte sich bis in die 1950er Jahre fort, als mit der Einführung von Speckmessung und Erfassung der Zunahmen am Einzeltier Verbesserungen in diesen Merkmalen erzielt werden konnten. Gleichzeitig war allerdings das äußere Erscheinungsbild immer noch sehr wichtig. Mit der Weiterentwicklung der Methoden zur Datenerfassung und zur genetischen Bewertung veränderten sich auch die Zuchtziele. Gleichzeitig begann auch eine Weiterentwicklung in der Organisation der Zuchtarbeit, von der Herdbuchzucht hin zur Zucht spezifischer Linien durch einzelne Zuchtunternehmen.

PIC: Alles begann mit einer kleinen Gruppe von Landwirten in Oxford …

Neuer Vermehrungsbetrieb in Russland: Yeisk

PIC’s weltweites Elite Farm System wächst weiter

PIC liefert seit über 20 Jahren Elite Genetik aus Europa und Nordamerika nach Russland. PIC’s Kunden in Russland zählen zu den 20 größten Schweinefleischproduzenten des Landes. Ziel Russlands ist es, eines der fünf weltweit führenden Exportländer für Schweinefleisch zu werden. Sicherlich aufgrund dieser Marktperspektiven, aber auch, um die Verfügbarkeit von top PIC-Genetik lokal zu ermöglichen, und zudem weitere Kapazitäten für die weltweite Lieferkette zu schaffen, beschloss PIC 2018, einen lokalen Partner zu finden. Mit PLC „Yaseny“ konnte eine entsprechende Vereinbarung für den Neubau und Betrieb eines High-Level Zuchtbetriebs eingegangen werden, um dort Elite-Sauen und -Eber zu produzieren.

PICourier Oktober 2020

Nicht mehr das Schwein von damals …

PIC Zuchtfortschritt schreitet voran.

Als 1962 die PIC in Großbritannien gegründet wurde, setzten Sauenhalter im Schnitt weniger als zehn Ferkel je Sau und Jahr ab. Damals entstand aus einer monatlichen Diskussionsgruppe von Landwirten, organisiert von einen Agrarökonomen der Universität in Reading, die Pig Improvement Company. Die Gruppe debattierte darüber, wie sie ihr Geschäft verbessern könnten. Inzwischen ist die PIC ein weltweit führender Genetikanbieter, der maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Schweineproduktion hat.
Heute, im Jahr 2020, erreichen einige PIC Kunden mit über 38 produzierten Schweinen eine Vervierfachung der Ergebnisse von früher.

Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass der Zuchtfortschritt sich verlangsamen wird. Vier wichtige Bereiche haben dabei entscheidenden
Einfluss.

  1. Populationsgröße bestimmt die Selektionsintensität
  2. Sinnvolle Datenerfassung konzentriert sich auf das Wesentliche
  3. Die besten wissenschaftlichen Kenntnisse und Technologien bestimmen die Genauigkeit der Selektion
  4. Selektiert wird für den realisierbaren Erfolg in der Produktionsstufe

Lesen Sie mehr …

Informationen des PIC Europa Veterinär-Teams

17.03.2020

Derzeit betreffen zahlreiche Einschränkungen unseren privaten wie auf beruflichen Bereich. Diese dienen dazu, die explosionsartige Ausbreitung des Corona-Virus COVID-19 einzudämmen.

Das Veterinär-Team von PIC Europa hat diverse Maßnhamen ergriffen, um sowohl Kollegen als auch die Mitarbeiter in den Vermehrungs-/Produktionsbetrieben unserer Partner zu schützen.

Hierunter fallen unter anderem die Einstellung von Reisen, das Verschieben von Besprechungen bzw. Nutzung von online Tools und auch Einstellung von Betriebsbesuchen.

Sie finden hier zum Download eine Zusammenfassung von Hintergrundinformationen und Maßnahmen, wie Sie sich und ihre Mitarbeiter schützen sollten.

PICourier Februar 2020

Biosicherheit – notwendige Pflicht oder gelebte und verstandene Praxis?

Nicht erst seit die Afrikanische Schweinepest in Asien und Europa wütet, sollten Maßnahmen und Konzepte zu Gesundheitsschutz und Risikominimierung für jeden Schweinehalter eine Selbstverständlichkeit sein.

„Per Definition fassen wir unter dem Begriff ‚Biosecurity‘ alle Maßnahmen zusammen, die dazu dienen, die Verbreitung von pathogenen Keimen von einem Ort zum anderen zu verhindern,“ stellt Dr. Tim Snider klar. Der Leiter der PIC-Veterinärabteilung für Europa, fügt hinzu: „Das hört sich auf den ersten Blick ziemlich simpel an, doch im Detail wird es dann doch viel mehr. Sicherlich sind es zunächst einmal Maßnahmen und bestimmte Arbeitsabläufe, die eingehalten werden sollten. Doch sind auch, und das betont er eindringlich, die persönliche Einstellung und die Etablierung einer ‚Biosecurity-Kultur‘, die für den langfristigen Erfolg entscheidend sind. „Jeder, ob Betriebsleiter, ständiger Mitarbeiter, mitarbeitender Familienangehöriger oder Aushilfskraft, sollte die Einstellung haben ‚Ja, ich will diese Dinge tun, um den Betrieb, die Schweine und letztendlich meinen Lebensunterhalt zu schützen.‘

PICourier Januar 2020

Biosicherheit
– Wichtiger denn je!

Die Aufrechterhaltung des hohen Gesundheitsstatus innerhalb des PIC-Systems steht für uns an erster Stelle. Denn damit schaffen wir die Voraussetzung für die gesundheitliche Absicherung unserer Kundenbetriebe, so dass sie das genetische Leistungspotenzial ausschöpfen können. Eine Möglichkeit, den Erregereintrag zu kontrollieren, ist die Eigenremontierung. Hier wird die Tierzufuhr auf ein Minimum beschränkt. In der in Bezug auf die Biosicherheit isoliertesten Variante beziehen Sie den Zuchtfortschritt allein über das Sperma und ziehen die Sauen zur Remontierung selber nach. Doch auch dann sollten Sie sicher sein und sich darauf verlassen können, dass Ihr Spermalieferant alle Möglichkeiten ausschöpft, um Ihnen den Zuchtfortschritt mit höchstmöglichem Gesundheitsstatus zu liefern.

Wir gucken hinter die Kulissen, welche Maßnahmen zur Absicherung der Gesundheit getroffen werden. Dabei kann die ein oder andere technische Umsetzung als Anregung für den praktischen Schweinehalter dienen.

PICourier Sommer 2019

Optimierung der Fruchtbarkeitsergebnisse: 95% Abferkelrate sind das Ziel

Ökohof Liescher steigt in die Vermehrung von PIC-Jungsauen für Bio-Betriebe

PICourier Frühjahr 2019

Intensives Jungsauenmanagement – die Basis für eine optimale Herdenleistung

Ferkelproduktion im „Elbeland“ – Eigenständig und effizient

PICourier Sommer 2018

Jungsauen richtig füttern – die kleinen Stellschrauben

Hof Loose: Von der Jungsau bis zum Mastschwein – alles in einer Hand

PICourier Frühjahr 2018

Aus der Zuchtabteilung: Größere Würfe und höhere Geburtsgewichte – ein Widerspruch in sich? Nicht für PIC!

Biosecurity: Sind Sie abgesichert?

PICourier regional (Niedersachsen, Schleswig-Holstein) - Februar 2018

Betrieb Heljen-Willms

Mehr als 100.000 Mastferkel geboren auf dem Betrieb Heljen-Willms, hat Albert Thöben-Göken bereits schlachtreif gemästet

Ringagentur Westküste: Vermarktungspartner im hohen Norden

PICourier regional (Niedersachsen, Schleswig-Holstein) - Januar 2018

PIC-Jungsauenvertrieb der Vion Zucht- und Nutzvieh – Immer ein Stück voraus!

„Silberhochzeit im Sauenstall“ bei Familie Melisch: Seit 25 Jahren erfolgreich mit PIC-Genetik

Viehzentrale Beesten-Meppen-Lathen: Verlässlicher Vermarktungspartner in der Region

PICourier Winter 2017

Aus der Zuchtabteilung: PIC’s Zuchtfortschritt kommt an – weltweit

Erfolgreich mit PIC’s Camborough: Geiger in Rhede – Lammertmann in Glandorf – Petersen in Emmelsbüll

PICourier Sommer/Herbst 2017

Aus der Zuchtabteilung: PIC selektiert auf verlässliche Leistungen unter Praxisbedingungen

PICourier Mai/Frühjahr 2017

Produktionsmanagement: Die acht Dimensionen der Futteraufnahme

PIC®408-Zuchtbetrieb Wulkow

PICourier Dezember/Weihnachten 2016

PIC® Fleischqualitäts-Programm: Über ein Vierteljahrhundert Fortschritt für die Verbraucher — Erste Auslieferungen aus PIC’s neuem Vermehrungsbetrieb Niedertrebra/Hermstedt

PICourier Sommer 2016

Genetik-Update: Der nächste Quantensprung im Zuchtfortschritt steht bevor – Sequenzierung des PIC®-Genoms — Ausbau der Camborough®-Vermehrung: Sauenanlage Niedertrebra im Agrarunternehmen Barnstädt

PICourier April 2016

PIC®’s Endstufeneber – für den optimalen wirtschaftlichen Nutzen — Für die Praxis: Der richtige Umgang mit Sperma

PICourier Dezember 2015

Grundsätzliches zum Management von PIC-Jungsauen — PIC-Vermehrer des Jahres 2014/15: Sachsendorf/Podelzig — Sauenzuchtanlage Parkentin: Erstbelegealter runter – Leistung rauf