Ratgeber


Informationen rund um Ernährung & Fütterung

Sauenkondition: Entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit in der Ferkelproduktion

Eine effiziente Sauenherde ist die Voraussetzung für eine wirtschaftliche Ferkelproduktion. Für den Betriebserfolg entscheidend sind neben dem Ertrag (verkaufte Ferkel) die entstandenen Produktionskosten. Der Fütterung kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu, da 60 % der direkten Kosten in der Ferkelerzeugung auf die Futterkosten, ca. 30% auf das Sauenfutter entfallen. Eine übermäßige Fütterung in der Trächtigkeit reduziert die Futteraufnahme während der Laktation und führt zu einer geringeren Kolostrum- und Milchproduktion. Darüber hinaus verlieren überkonditionierte Tiere während der Laktation mehr Gewicht und die Wahrscheinlichkeit einer geringen Fortpflanzungsleistung im darauffolgenden Zyklus steigt. Letztlich kann dies zu einer höheren Ausfallrate aufgrund von Fruchtbarkeitsproblemen und/oder Muskel-Skelett-Problemen führen.

Fütterung der Jungsauen: Aufzucht bis zur ersten Belegung

Der Grundstein für eine gesunde, produktive und langlebige Sau wird bereits während ihrer Aufzucht gelegt. Die heutige Zuchtsau ist nicht mehr mit der Sau von früher zu vergleichen. Mastschweine erreichen heute durchschnittliche Tageszunahmen von über 1.000 g. Unsere Jungsauen sind die Mütter dieser Mastschweine. Daher ist es nur folgerichtig, dass auch in der Jungsauenaufzucht die Zunahmen steigen. Das genetische Potential für verbesserte Futtereffizienz, höhere Tageszunahmen, größere Würfe ist vorhanden. Managementstrategien, insbesondere die Fütterung, sollten darauf ausgerichtet sein, dieses nicht auszubremsen.

Fütterungsempfehlungen Sauen

Sauenfütterung – Kurz gefasst: Versorgung in der Jungsauen-Aufzucht, Versorgungsempfehlungen und Aminiosäurenmuster in Trächtigkeit und Laktation, Fütterung von Jung- und Altsauen in Abhängigkeit vom Produktionsstadium

Fütterunsgempfehlungen Mast

Diese Fütterungsempfehlungen sind ausgelegt für Mastschweine aus der Kombination von PIC’s Camborough®-Sau mit PIC®408- oder PIC®337-Endstufenebern, die für den deutschen, niederländischen oder belgischen Markt gemästet werden.
Hauptaugenmerk ist dabei immer die optimale Rendite als Ergebnis der Mast. Dabei geben wir zunächst einige Erläuterungen zum theoretischen Hintergrund unserer Empfehlungen, insbesondere zur Bedeutung der Aminosäuren Lysin und Tryptophan. Selbstverständlich enthält dieser Leitfaden auch Tabellen für die praktische Fütterung über den gesamten Mastverlauf.
Ein Abschnitt behandelt die richtige Liefer- und Vermarktungsstrategie, einer beschäftigt sich mit der Bedeutung der Mahlfeinheit des Futters und auch auf die Wasserversorgung und -qualität gehen wir ein.

Nutrient Specifications Manual

PIC’s Empfehlungen zur Ernährung und Fütterung von PIC-Genetik im englischen Original
– mit ausführlichen Informationen u.a. zu den Themen Rations- und Futterzusammensetzung (Energie, Aminosäuren etc.), Fütterung in den einzelnen Produktionsabschnitten, Schlachtkörperqualität, Futterkonsistenz und Fütterungstechnik sowie zahlreiche Nährstofftabellen.

2018 Nutrition Seminar Presentation

Unterlagen zum Seminar „Futter/Fütterung“ – PIC Nordamerika, 2018 im August – ENGLISCH