30 Jahre Partnerschaft: Familie Spieker & PIC

Seit 1996 verbindet den Betrieb Spieker und PIC eine enge Zusammenarbeit. Was als PIC-Jungsauenvermehrung begann, wird heute als langjährige Kundenbeziehung fortgeführt. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums besuchten PIC-Geschäftsführerin Dr. Kerstin Reiners zusammen mit Logistik-Manager Henning Ohm die Familie Spieker in Lienen.

Die gemeinsame Geschichte begann im Juni 1996 mit einem Tag der offenen Tür. Noch vor der ersten Bestückung konnten sich Besucher ein Bild vom neu errichteten Sauenstall machen. Am 1. Juli 1996 zogen schließlich die ersten Sauen ein.
Aufgebaut wurde der Vermehrungsbetrieb von Manfred Spieker, dem Vater des heutigen Betriebsleiters Carsten Spieker. Die erste Abferkelung ist der Familie bis heute in Erinnerung geblieben: Die Sau brachte sechs Ferkel zur Welt. „Da dachten wir: Das geht ja gut los“, erinnert sich Frau Spieker senior. Heute erreicht der Betrieb kontinuierlich über 35 abgesetzte Ferkel je Sau und Jahr.

Über viele Jahre in der Spitzengruppe
Als PIC-Jungsauenvermehrer gehörte der Betrieb Spieker über viele Jahre zur Spitzengruppe. Mehrfach wurde er als „Vermehrer des Jahres“ ausgezeichnet – erstmals im Wirtschaftsjahr 2005/2006 und anschließend ununterbrochen bis 2009/2010, als die Leistung das erste Mal die Schallmauer von 30 abgesetzten Ferkeln je Sau und Jahr „knackte“, ein für die damalige Zeit herausragendes Ergebnis.
Die Zusammenarbeit war dabei von gegenseitigem Vertrauen und Verlässlichkeit geprägt. Die Familie beschreibt diese drei Jahrzehnte treffend als einen gemeinsamen Weg „durch dick, aber auch durch dünn“.
Seit 2014 ist der Betrieb aufgrund struktureller Veränderungen nicht mehr als Vermehrer für PIC tätig. Die Partnerschaft wurde jedoch fortgesetzt: Heute arbeitet der Sauenbetrieb als PIC-Kunde mit regelmäßigem Jungsauenzukauf.

Persönlicher Rückblick auf drei Jahrzehnte
Zum Jubiläum besuchten Dr. Kerstin Reiners und Henning Ohm die Familie Spieker. Henning Ohm ist bei PIC für den Transport der Zuchtschweine verantwortlich und bereits seit 1986 im Unternehmen tätig. Er kennt also die Familie Spieker und die Entwicklung des Betriebes von Beginn an.
Bei einem gemeinsamen Nachmittag blickten die Beteiligten auf viele persönliche und betriebliche Erinnerungen zurück. Gleichzeitig tauschten sie sich über aktuelle Herausforderungen der Schweinehaltung aus – von der Arbeitskräftegewinnung bis zur Weiterentwicklung effizienter und zukunftsfähiger Produktionssysteme.